Bier wird aus Malz, Hopfen und Wasser durch alkoholische Gärung hergestellt. Die Herstellung (Brauerei) gliedert sich in Malzbearbeitung, Würzebereitung und Vergärung der Würze.
Zur Würzebereitung wird das Malz grob gemahlen, geschrotet und im Sudhaus mit heissem Wasser zur Maische gemischt, gemaischt, wobei Abbaustoffe der Stärke (Dextrine, Malzzucker) und des Eiweisses sowie Mineralstoffe unter anderem als Extrakt in Lösung gehen. Man kocht die Flüssigkeit mit Hopfen, dessen Bitterstoffe das Bier würzen, haltbarer und bekömmlicher machen. Bierproduktion
Diese Würze wird abgekühlt. In den Gärgefässen versetzt man nun die Würze mit Hefe, die unter Gärung einen Teil des Zuckers der Würze in Alkohol und Kohlendioxid verwandelt. Bei der älteren Obergärung, wobei die Hefe obenauf schwimmt, entstehen bei 10-25 Grad Celsius in 2-3 Tagen die obergärigen Biere (z.B. Weissbier, Altbier, Porter, Ale), bei der Untergärung, wobei die Hefe am Grunde des Gärbottichs bleibt, die haltbareren untergärigen Biere.
Die Gärung dauert 8-10 Tage und wird durch Kühlung auf 4-10 Grad Celsius gehalten. Das Jungbier ist nach 9-24 Tagen Nachgärung fertig zum Abfüllen in Fässer und Flaschen. Untergäriges Bier darf nur aus Gerstenmalz zubereitet werden. Für obergäriges Bier sind auch andere Malzarten erlaubt.
Der Extraktgehalt der Würze
von der Vergärung, die so genannte Stammwürze, liefert die Einteilung der
Biergattungen:
Einfachbier 2 - 5,5 %, Schankbier 7 - 8 %, Vollbier 11 - 14 %,
Starkbier über 16 %.
Prost!